
Die Anrede
Das Du hier nicht Deine übliche Begrüßung mit Deinen Kumpels einträgst ist klar. Aber ein stocksteifes "sehr geehrte Damen und Herren" kommt genauso wenig an wie ein "Hi!". Finde die Mitte. Vor allem finde heraus wem Du schreibst! Du schreibst nicht einem Arbeitgeber, der existiert nur als Rechtsform und nicht in Fleisch und Blut, Du schreibst immer an einen Menschen. Du punktest also, wenn Du ihn mit seinem Namen ansprichst.
Wenn der Name nicht aus einer Anzeige oder ähnlichem hervorgeht, gibt es dennoch Möglichkeiten den herauszufinden. Hat das Unternehmen eine eigene Website und auch hier ist der Ausbildungsplatz ausgeschrieben? Vielleicht findest Du so den Namen heraus. Bei größeren Unternehmen kann es sein, dass die Mitarbeiter und die jeweiligen Abteilungen und Funktionen auf der Internetseite genannt werden. Und wenn nicht: nichts ist legitimer als ein Anruf in der Zentrale und die Frage, an wen Bewerbungen gerichtet werden sollen. Rechne jedoch damit, durchgestellt zu werden. Dann bleib ruhig, erkläre kurz den Grund Deines Anrufes und frag nach dem Namen. Bedanke Dich für die Antwort, verabschiede Dich und lege auf. Spiel das in Gedanken vorher durch, dann verliert so eine spontane Situation ihren Schrecken.
Denke bei der Grußformel immer an den Adressaten. Ist der eher konservativ (als Klischee dient jetzt einfach mal ein Steuerfachanwalt) passt ein "Sehr geehrte Frau Müller". Bei einer Marketing-Agentur dagegen kannst Du durchaus etwas pfiffiger auftreten und "Guten Tag Frau Müller" schreiben. Zu locker sollte es natürlich nicht werden, ein "Hallo Frau Müller" ist in keinem Fall angebracht.
Kommentare: