Du bist drin, die Tür wird hinter Dir geschlossen. Warte, bis Dir jemand einen Platz anbietet. Sich vorher zu setzen ist unhöflich. Auf das, was dann kommt kannst Du Dich nur ganz allgemein vorbereiten. Denn kein Vorstellungsgespräch läuft wie das andere ab. Allerdings kannst Du davon ausgehen, dass diese Themen wohl angesprochen werden:
- Dein bisheriger Lebensweg.
- Warum Du Dich für diese Ausbildung entschieden hast.
- Welche Stärken und Schwächen Du hast. (Tipp: Niemand ist völlig ohne Schwächen. So etwas ist unglaubwürdig und rückt Dich schneller als Dir lieb ist in die Hochstapler-Ecker. Du kannst gerne die eine oder andere zugeben aber dann mit dem Hinweis, dass Du daran arbeitest.) Trage nicht zu dick auf. Werbung in eigener Sache ist gut, sinnvoll und notwendig. Aber verspreche und erzähle nichts was Du nicht halten kannst. Mach Dich nicht größer aber auch nicht kleiner als Du bist.
- Welche Interessen Du im Allgemeinen so hast.
- Das Unternehmen in dem Du ausgebildet werden möchtest. Nichts kommt schlechter an als nichts über Dein Gegenüber zu wissen. Standards: Seit wann gibt es das Unternehmen? Wie viele Mitarbeiter? Welche Produkte werden hergestellt? Regional, bundesweit, weltweit tätig? Und, und, und. Ideale Informationsquelle wäre die Unternehmensvorstellung auf der vielleicht vorhandenen Website.
- Welche Fragen Du hast. (Hier wird der Spiess gerne einmal umgedreht. Und damit Dich diese Situation nicht unvorbereitet trifft: lege Dir unbedingt zwei drei Fragen vorher zurecht.)
Vorbereitung
Du kennst sicher den Umstand, dass einem Situationen leichter fallen wenn man ihnen nicht das erste Mal begegnet. Die beste Art der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch ist also das Durchspielen der Situation im Kopf und noch besser ein Rollenspiel in dem Deine Eltern oder Freunde Deine Gesprächspartner sind.
Bei der Vorbereitung helfen Dir sicher auch ein paar Grundregeln.
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